17. Waldviertler Neurologie-Frühling

Personalisierte Neurologie

Genetik und Epigenetik in der Neurologie

Stift Altenburg

Waldviertel

Samstag 13. Juni 2026

Programm 2026

Referenten 2026

Liebe Kolleginnen und Kollegen!

In Zusammenarbeit mit Herrn PD Dr. Konstatin Prass vom Helios-Klinikum Bad Saarow findet auch 2026 wieder der Neurologiefrühling im Waldviertel statt.

In einer Zeit wo sich die personalisierte Medizin mehr und mehr zu einem zentralen Konzept entwickelt, wollen wir uns in diesem Jahr der Genetik und Epigenetik widmen.  Der Nachweis von Genmutationen oder genetischen Varianten hat zweifellos enormen diagnostischen und prognostischen Wert. Aber sind diese Veränderungen unseres Genoms tatsächlich Determinanten unausweichlicher Verläufe und eines vorbestimmten Schicksals ?  Der Einfluss dieser Faktoren auf Prävention, Therapie und Prognose der wichtigsten neurologischen Erkrankungen wird in kurzen, hochqualitativen Vorträgen an der Front tätiger Kliniker und Wissenschaftler aus zwei Ländern das Thema des 17. Neurologiefrühlings sein.

In alter Tradition wird die Veranstaltung in einem besonderen Ort stattfinden.  Der weiße Saal des Stiftes Altenburg als Kongresslocation stellt einen stilvollen Rahmen dar, in dem auch der notwendige Raum für fachlichen und persönlichen Austausch nicht zu kurz kommen wird.

Wir freuen uns, Sie zu einem interessanten und angenehmen Tag im Waldviertel begrüßen zu dürfen!

Ihr

Priv.-Doz. Dr. Konstantin Prass, MBA
HELIOS Klinikum Bad Saarow

Univ.-Doz. Dr. Christian Bancher

Veranstaltungsort

Stift Altenburg

Abt-Placidus-Much-Straße 1, 3591 Altenburg

Website des Stift Altenburg

Über Stift Altenburg

Gründung und mittelalterliche Frühgeschichte

1144 erfolgte die Gründung des Klosters durch die verwitwete Gräfin Hildburg von Poigen und ihren Sohn Hermann. Auf ihrem Gut Altenburg ließen sie durch Benediktinermönche aus dem Kloster St. Lambrecht in der Steiermark die erste „Cella“ errichten.

Vor allem in der Gotik entwickelte sich das Kloster zu einer stattlichen Anlage, die sich um eine große Basilika gruppierte. Teile davon – wie beispielsweise der Kreuzgang blieben erhalten, wurden während ausgedehnter Restaurierungsarbeiten freigelegt und sind zu besichtigen.

Das 17. Jahrhundert

Im Laufe der frühen Neuzeit und im Zuge der Gegenreformation kam es in der Architektur zu tiefgreifenden Erneuerungen. In Stift Altenburg wurden unter Abt Benedikt Leiß (1648-1658) einige Trakte erweitert und frühbarock ausgestattet. Davon zeugen heute noch repräsentative Räume mit prächtiger Stuckierung an den Decken. Die gotische Stiftskirche blieb in dieser Bauphase noch erhalten.

Barocke Prachtentfaltung im 18. Jahrhundert

Es ist hauptsächlich dem herausragenden Abt Placidus Much (1715-1756), dem Baumeister Josef Munggenast (1680-1741) und vor allem dem Maler Paul Troger (1698-1762) zu verdanken, dass sich Stift Altenburg bis heute als herausragende, barocke Anlage präsentiert. Die geniale Verschmelzung der unterschiedlichen Kunstgattungen und die Dichte an Deckenmalerei nehmen innerhalb der österreichischen Kunstgeschichte eine Sonderstellung ein.

Dunkle Seiten der Geschichte

Kriege, Invasionen und Plünderungen setzten der Anlage während der Jahrhunderte immer wieder zu, das Klosterleben konnte dennoch fortgesetzt werden. Einzige Ausnahme war die Zeit des 2. Weltkriegs mit der Aufhebung und Enteignung des Klosters und der nachfolgenden Nutzung durch die russische Besatzung.

Modernisierung und Erneuerung

Nach Enteignung und profaner Nutzung wurde Stift Altenburg unter den Äbten Maurus Knappek (1947- 1968), Bernhard Naber (1978-2005) und Christian Haidinger (2005-2014) wieder in Stand gesetzt und modernisiert. Nebst der Revitalisierung und bauhistorischen Erforschung – war vor allem die Öffnung des Klosters für die Öffentlichkeit und die Erneuerung des mönchischen Lebens im Sinne des 2. Vatikanischen Konzils ein großes Anliegen.

Spiritualität trifft Kultur

In jüngerer Zeit wurden im Bereich von Spiritualität und Kultur unterschiedliche Initiativen gestartet, darunter die Eröffnung des „Gartens der Religionen“ 2006 und des „Gartens der Stille“ 2009. Diese zusätzlichen Attraktionen unterstreichen die Offenheit des Stiftes für Menschen unterschiedlicher Glaubensrichtungen und die Bedeutung der Spiritualität für die Gegenwart.

Während seiner (beinahe) 900-jährigen Geschichte entwickelte sich Stift Altenburg zu einem Ort der Begegnung, der gleichsam geprägt ist von Beständigkeit und Veränderung inmitten einer Welt historischer Umbrüche.

Anmeldung

Informationen zur Anmeldung
Veranstalter:
Zentrum für Klinische Neurowissenschaften
Universität für Weiterbildung Krems

Zeitpunkt:
Freitag, 13. Juni 2026, 9:00 – 17:00

Ort:
Stift Altenburg
Abt-Placidus-Much-Straße 1,
3591 Altenburg

Information:
Univ.-Doz. Prim. Dr. Christian Bancher
christian.bancher@neurofruehling.org

Anmeldung:
Online über die homepage: www.neurofruehling.org

Tagungsgebühr:
Fachärzte: € 110.-, Ärzte in Ausbildung: € 70.-

Bankverbindung:
Universität für Weiterbildung Krems
Bank Austria
IBAN: AT081100003974041000
BIC: BKAUATWW

Eine vorherige Einzahlung des Tagungsbeitrages auf das angeführte Konto hilft uns unnötige Wartezeiten bei der Anmeldung vor Ort zu vermeiden.

Die Tagungsgebühr beinhaltet die Teilnahme am wissenschaftlichen Programm, Pausenverpflegung und Lunchbuffet.

Aus räumlichen Gründen und um den familiären Charakter der Veranstaltung zu wahren ist die Teilnehmerzahl auf 100 beschränkt.

Approbiert für das Diplomfortbildungsprogramm der Österreichischen Ärztekammer im Ausmaß von 8 DFP-Punkten.

Veranstalter:
Zentrum für Klinische Neurowissenschaften
Universität für Weiterbildung Krems

Zeitpunkt:
Freitag, 13. Juni 2026, 9:00 – 17:00

Ort:
Stift Altenburg
Abt-Placidus-Much-Straße 1,
3591 Altenburg
www.stift-altenburg.at

Information:
Univ.-Doz. Prim. Dr. Christian Bancher
christian.bancher@neurofruehling.org

Anmeldung:
Online über die homepage: www.neurofruehling.org

Tagungsgebühr:
Fachärzte: € 110.-, Ärzte in Ausbildung: € 70.-

Bankverbindung:
Universität für Weiterbildung Krems
Bank Austria
IBAN: AT081100003974041000
BIC: BKAUATWW

Eine vorherige Einzahlung des Tagungsbeitrages auf das angeführte Konto hilft uns unnötige Wartezeiten bei der Anmeldung vor Ort zu vermeiden.

Die Tagungsgebühr beinhaltet die Teilnahme am wissenschaftlichen Programm, Pausenverpflegung und Lunchbuffet.

Aus räumlichen Gründen und um den familiären Charakter der Veranstaltung zu wahren ist die Teilnehmerzahl auf 100 beschränkt.

Approbiert für das Diplomfortbildungsprogramm der Österreichischen Ärztekammer.

Partner & Sponsoren

Logo Idorsia
Logo Ipsen
Logo von Lilly
Logo Roche
Logo von Schwabe Austria
Logo Sparkasse Horn-Ravelsbach-Kirchberg
Logo Stada
Logo ucb
Logo von Neuraxpharm
Wunderschöne Geschenkboxen zum Valentinstag, Geburtstag und Weihnachten auf Dellanima.eu